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Getreideanmähen in Loy/Barghorn fand nach dreimaligem Verschieben jetzt endlich statt

Der Termin für das vom Landvolk und Ortsverein Loy/Barghorn angesetzte Getreideanmähen musste kurzfristig verändert werden. Das im Kalender festgesetzte Datum – Freitag, 22. Juli – wurde vorverlegt auf Freitag, 15- Juli. Der Grund dafür – das Getreide ist überreif. Die Veranstalter bereiteten das für 90 Personen angedachte Abendbrot vor. Eingeladen waren  alle Dorfbewohner und Gäste aus der Umgebung, die sich für das nach altem Brauchtum, nach dem das Getreide gemäht wird, interessieren.  Der Beginn der Veranstaltung war auf 18.30 Uhr festgelegt. Pünktlich um 18 Uhr fing es an,  fast 40 Minuten lang wie aus Kübeln,  zu regnen. An Getreideanmähen war nicht mehr zu denken. Aber viele Familien hatten den Weg auf den Hof der Gastgeber „ Familie Helmut Backhaus in Barghorn“ gefunden.  Es hörte auf zu regnen und alle Anwesenden genossen bei richtig guter Laune das Zusammensein und das für sie zubereitete Abendbrot.

Das Wetter besserte sich in den nächsten Tagen. Ein neuer Termin wurde kurzfristig gefunden.

Am Dienstag, 19. Juli um 19 Uhr  trafen sich die Vorstandsvorsitzen beider Vereine und mit zirka 20 Personen wurde das benötigte Getreide für das Erntekrone binden gemäht und gebunden. Diese spontane Veranstaltung entschädigte für das „Hin und  Her“ bei der Terminwahl. Was für ein Anblick. Das idyllisch gelegene Getreidefeld, vom Wald umgeben, Pferde, die neugierig das Treiben um sie herum beobachteten, brachte die Anwesenden zum Schwärmen. Die Handhabung der Sense, der Harke und das Garbenbinden und Aufstellen zur Hocke wurde erklärt. Es wurde aufgrund der großen Hitze – der heißeste Tag in diesem Sommer, und auch wegen der ausschwärmenden Wespen zügig gearbeitet.

Dann ging es zum Hof Backhaus zurück, wo schon ein gemütlicher Sitzkreis auf alle wartete. Viele Getränke waren kalt gestellt, Bratwurst wurde gegrillt, Brot mit verschiedenen Dips konnten genossen werden. Es   wurde wieder einer  dieser seltenen Wohlfühlabende, an die man sich noch lange erinnern wird.

Von Anna Papenroth

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